Autokorrektur: Rechtschreibung per Software oder lieber einen Lektor oder eine Lektorin bezahlen? Lektorat, Korrektorat Berlin Christian Wöllecke

Wie gut prüfen KI und Software Rechtschreibung und Grammatik? (Test und Erfahrungen 2026)

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Als Lektor und Texter arbeite ich täglich an Texten, und in der Regel lasse ich mich dabei auch durch Korrektursoftware unterstützen. So prüfe ich schon seit Jahren von mir lektorierte oder korrigierte Texte abschließend mithilfe von Korrektursoftware oder Online-Diensten. Womit ich aktuell arbeite und wie ich die Korrekturleistungen einschätze, das erfahren Sie in diesem Artikel.

Ein Hinweis vorab: Dieser Artikel basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen mit den verschiedenen Angeboten. Ich habe sie mithilfe von Probezeiträumen getestet. Für den Duden Korrektor 15 wurde mir eine kostenlose Rezensionslizenz zur Verfügung gestellt. LanguageTool Plus habe ich als selbst bezahlte Premium-Version genutzt, aktuell nutze ich diesen Dienst wegen Datenschutzbedenken nicht mehr. Ich habe aktuell DeepL mit der Erweiterung „DeepL Write“ abonniert.

Am Ende des Artikels finden Sie eine Übersicht zu meinen Testergebnissen aus dem Jahr 2024. Diese Zusammenfassung alter Inhalte hat ChatGPT für mich erledigt.

Rechtschreibprüfung: Ein Überblick über aktuelle Angebote

Wer im Netz nach Angeboten zur Korrektur oder Verbesserung von Texten sucht, der findet verschiedenste Programme. Anbei liste ich Ihnen Angebote auf, die ich bei meiner Recherche gefunden habe. Danach finden Sie zu den einzelnen Angeboten meine Erfahrungen und Einschätzungen.

  1. Duden Korrektor (offline mit Installation, dadurch keine Datenschutzprobleme)
  2. Duden Mentor (online, Word-Add-in mit eingeschränkter Funktion, beschränkte)
  3. LanguageTool Plus
  4. DeepL
  5. Rechtschreibprüfung24, Spellboy

Darüber hinaus lassen sich sicher auch die verschiedensten KI-Anwendungen für das Korrigieren von Texten nutzen. Dies habe ich bislang nicht getestet, es scheint mir aber gerade im Hinblick auf den Abgleich zwischen den Versionen bzw. dem Annehmen oder Verwerfen von Änderungen kein gangbarer Weg zu sein.

1. Duden Korrektor

Den Duden Korrektor der EPC Consulting und Software GmbH nutze ich im Prinzip sehr gern. Man zahlt einmalig für die Software, die dann in Word implementiert wird. Für Updates zu neuen Versionen zahlt man weniger. Damit erfolgt die Arbeit offline, was im Sinne des Datenschutzes natürlich sehr vorteilhaft ist.

Der Duden Korrektor liefert Änderungen für mich übersichtlich und leicht erfassbar. Man muss allerdings etwas Geduld mitbringen, bis ein Text geprüft wurde. Danach wirkt die Software manchmal etwas schwerfällig, wenn man sich durch die Änderungsvorschläge hindurcharbeitet.

Die Korrekturleistung ist gut, aber nicht fehlerlos. In der Regel schneidet der Duden Korrektor etwas schwächer ab als moderne, KI-gestützte Korrekturprogramme.

Preislich finde ich die Software absolut fair, im Januar 2026 zahlt man ca. 94 Euro für die Vollversion.

2. Duden Mentor

In meinem letzten Test kam der Duden Mentor nicht besonders gut weg, deshalb war ich sehr gespannt, was sich inzwischen getan hat.

Kurz zusammengefasst: Ich war zuerst begeistert und dann deutlich enttäuscht. Das liegt daran, dass Duden im Moment zweigleisig fährt. Es gibt den neuen KI-gestützten Schreibassistenten, der bei meinen Tests sehr leistungsstark korrigierte. Allerdings gilt hier eine Beschränkung von 3500 Zeichen inkl. Leerzeichen pro Test, was für mich überhaupt nicht alltagstauglich ist. Auf der Website steht, man könne unbegrenzte KI-Korrekturen durchführen, die limitierte Zeichenzahl wird nirgendwo erwähnt.

Wer längere Texte korrigieren lassen möchte, kann auf den ursprünglichen Mentor zurückgreifen, der allerdings eine deutlich schwächere Leistung bietet. Dies hat mir der Support von Duden auch so bestätigt. Danach gab es allerdings keinerlei Rückmeldung mehr zu den Beschränkungen der Zeichenzahl.

Ob die KI-Nutzung danach zu teuer für Duden wird oder ob vor allem Firmenkunden angesprochen werden sollen, die eben mal schnell eine Mail korrigieren lassen wollen, konnte ich dementsprechend nicht eruieren.

Das Add-In für Word war für mich dazu sehr unübersichtlich, anders als online wurden die Änderungen direkt im Text nicht markiert, man musste sie in einer Leiste rechts suchen.

Die Korrekturleistung des Duden Schreibassistenten ist also sehr gut, aber nur für sehr kurze Texte verwendbar. Das Add-In wirkt für mich unbrauchbar und nicht durchdacht. Der Support antwortete relativ schnell, die Kommunikation war eher neutral, bei Problemen wird einem geholfen.

Je nach Abomodell fallen um die 100 Euro pro Jahr an, wenn man nicht die kostenlose Grundversion nutzen möchte. Positiv ist natürlich, dass die Texte nach DSGVO verarbeitet werden und somit datenschutzrechtliche Bedenken in der Theorie keine Rolle spielen.

3. LanguageTool Plus

Ich glaube, LanguageTool habe ich etwas mehr als 4 Jahre genutzt. Die Korrekturleistung war und ist sehr gut. Was ich nicht mitbekommen hatte, war, dass LanguageTool inzwischen zu einem amerikanischen Firmenverbund gehört. Auch wenn man im Impressum eine deutsche GmbH findet, basiert der gesamte Datenschutz auf US-amerikanischem Recht.

Dass dies nicht offen kommuniziert wird, sondern quasi hinter dem Deckmantel einer deutschen und europäischen Firma passiert, fand ich besonders als Premiumkunde befremdlich. Eine kurze Information hätte mir gereicht, aber ich habe nie eine entsprechende Nachricht erhalten.

Weil ich mir nicht sicher bin, wie Texte tatsächlich datenschutzrechtlich von LanguageTool bzw. dem eigentlich verantwortlichen US-amerikanischen Unternehmen „Learneo“ behandelt werden und die Datenschutzerklärung wirklich sehr, sehr umfangreich ist, aber letztlich nicht der DSGVO unterliegt, habe ich mein Abo dort gekündigt.

Der Support brauchte ca. 5 Tage für eine Antwort, zunächst wollte mich ein KI-Bot auch gar nicht „einlassen“. Auch das hat mich etwas abgeschreckt.

Preislich ist LanguageTool sehr günstig unterwegs, ein Ein-Jahres-Abo kostet knapp 60 Euro, schließt man direkt einen Vertrag für 2 Jahre ab, kommt man auf knapp 50 Euro pro Jahr.

4. DeepL

Eigentlich ein Übersetzungsdienst, bietet aber auch die Prüfung und Verbesserung von Texten an. Ähnlich wie beim Schreibassistenten liefert die KI-gestützte Prüfung sehr gute Ergebnisse. Manchmal gibt es Kleinigkeiten, die mir nicht sinnvoll erscheinen oder inkongruent sind, aber alles in allem kann ich die Prüfung von DeepL sehr gut nutzen.

Ein Wermutstropfen ist der hohe Preis: Da man das Prüfungsmodul „DeepL Write“ nicht eigenständig nutzen kann, sondern immer auch das Grundmodul des Übersetzers abonnieren muss, fallen aktuell ca. 170 Euro pro Jahr für das Abo an.

DeepL unterliegt der DSGVO und gibt explizit an, dass Texte im Premiumabo nur für die Prüfung gespeichert und nicht zu KI-Trainingszwecken oder Ähnlichem genutzt werden. Der Support antwortete sehr schnell auf eine meiner Anfragen. Es könnte sein, dass die Textprüfung und -verbesserung zukünftig eigenständig angeboten wird.

4. Rechtschreibprüfung24, Spellboy

Viele Online-Angebote entwickeln keine eigene Software, sondern bieten unter ihrem Namen Leistungen anderer Unternehmen an. Besonders verbreitet ist dabei LanguageTool, das die Korrektursoftware für die hier genannten beiden Websites liefert.

Ob und wie dabei nur grundlegende Funktionen der LanguageTool-Software genutzt oder tatsächlich auch Daten übertragen werden, kann ich nicht herausfinden. In jedem Fall handelt es sich dabei nicht um eigenständig testbare Angebote.

Was Korrektursoftware kann

Seit meinen ersten Tests sind die Korrekturleistungen um besser geworden. Besonders gut klappt es mit KI-gestützten Korrekturanwendungen wie DeepL oder dem Duden Schreibassistenten. Der Duden Korrektor liefert ebenfalls gute Ergebnisse, und er wird als einzige Software zum Download und ohne Abo angeboten. Das Korrigieren ohne Anbindung ans Internet bzw. zu Korrekturservern kann ein gewichtiges Argument sein.

Korrektursoftware hilft bei Flüchtigkeitsfehlern, sie gleicht menschliche Schwächen wie Ermüdung oder mangelnde Konzentration aus, indem sie Buchstabendreher, fehlende oder doppelte Buchstaben findet, aber auch doppelte Wörter anmahnt. Ich persönlich schätze am Duden Korrektor, dass er auch die Kann-Schreibungen berücksichtigt, also z. B. potentiell/potenziell oder Fantasie/Phantasie, und die Duden-Empfehlung ausgibt.

Was eher nicht geht

Trotz vieler Hilfestellungen durch die Software müssen Nutzer:innen am Ende immer noch selbst entscheiden, welche Korrekturvorschläge richtig sind. Besonders bei optionalen Fällen in der Kommasetzung wird ein Hinweis nicht unbedingt weiterhelfen. Im Deutschen gibt es jede Menge solcher optionalen Fälle – bei Schreibungen wie bei der Kommasetzung.

Außerdem sind nicht alle Korrekturen wirklich richtig oder notwendig. Abseits von ganz grundsätzlichen Entscheidungen zur richtigen Rechtschreibung oder Grammatik liefern die Programme zum jetzigen Zeitpunkt teilweise stilistische Empfehlungen, die ich schlicht nicht nachvollziehen kann.

Duden Mentor, LanguageTool Plus, Duden Korrektor?

Für die regelmäßige Arbeit an längeren Texten ist das Add-In des Duden Korrektors sehr hilfreich, allerdings kann eine Korrektur etwas dauern. Für einen Text mit 110.000 Zeichen inkl. Leerzeichen brauchte der Duden Korrektor knapp 1 Minute und 20 Sekunden.

Die KI-gestützten Onlineprüfungen sind schneller, aber gerade dabei muss für mich der Datenschutz stimmen. Aus diesem Grund nutze ich das eigentlich sehr gute LanguageTool Plus nicht länger.

Wenn es die Beschränkung auf 3500 Zeichen inkl. Leerzeichen pro KI-Prüfung nicht gäbe, hätte ich wahrscheinlich den Duden Schreibassistenten abonniert. So arbeite ich aktuell mit DeepL und dem Duden Korrektor und hoffe, dass DeepL in Zukunft vielleicht noch ein eigenständiges Textkorrekturmodul anbietet.

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Kurzfassung der Testergebnisse 2024

  • Gesamtsieger (Stand 12/2024):
    LanguageTool Plus ist die zuverlässigste Lösung. Es fand alle Fehler im Testsatz, erkannte Umgangssprache („heiß“, „rumschlagen“) korrekt und machte insgesamt die passendsten Vorschläge.
  • Duden Korrektor 15:
    Liefert gute Ergebnisse, ist offline nutzbar und ohne Abo erhältlich. Schwächen zeigte er bei der Getrennt- und Zusammenschreibung („Abschied nehmen“ wurde fälschlich als „Abschiednehmen“ vorgeschlagen) und zeitweise bei der Kommasetzung.
  • Duden Mentor:
    Schnitt im Vergleich am schwächsten ab. Übersah wichtige Fehler, machte teils falsche Erstvorschläge („jetz“ → „Jetzt“) und rechtfertigt seinen hohen Preis leistungsmäßig nicht.
  • Word-Rechtschreibprüfung:
    Deutlich besser als ihr Ruf. Findet viele Fehler und liegt im Test nicht weit hinter kostenpflichtigen Programmen, bleibt aber weniger differenziert.
  • Stärken von Korrektursoftware allgemein:
    Sehr gut bei Flüchtigkeitsfehlern, Tippfehlern, Dopplungen und Grundregeln. Entlastet bei langen Texten und Ermüdung.
  • Grenzen:
    Keine Software trifft immer die richtige Entscheidung. Stil, Kontext, Textsorte, optionale Kommas und Neologismen bleiben problematisch. Nutzer:innen müssen Vorschläge prüfen können.
  • Tempo & Preis:
    • LanguageTool Plus: sehr schnell (ca. 20 Sekunden bei 110.000 Zeichen), Abo-Modell (~59 €/Jahr).
    • Duden Korrektor: langsamer (~80 Sekunden), Einmalkauf (79 € + MwSt.).
    • Duden Mentor: teuer (bis ~131 €/Jahr) bei geringerer Leistung.

Kommentare

15 Antworten zu „Wie gut prüfen KI und Software Rechtschreibung und Grammatik? (Test und Erfahrungen 2026)“

  1. Hallo,
    finde sehr brauchbare Hinweise. Glaube aber nicht, dass diese Anwendungen den Lektor ersetzen können. Für meine Arbeit müssste ich etwa € 10.000 ausgeben, da zwar Deutsch, aber auch russische, englische und französische Idioms und Dialogen vorkommen. Die Handlung der Protagonisten und Antagonisten spielt in Russland und in europ. Ländern um 1900, also in der Übergangszeit, in der Französich der gebildeten Schichten rückläufig ist, mehr Anglizismen in das Deutsche eindringen. Nach Ihren Darlegungen tendiere ich zum Angebot von EPC 13. Meine Frage und Bitte: Gibt es noch Besseres? Danke!
    FG
    G. Klieber

    1. Hallo Herr Klieber,

      nein, einen Lektor wird die Software wohl nicht ersetzen können, aber sie wird sicher zunehmend besser, wenn es um das reine Korrekturlesen geht. Mir sind im Moment nur die hier genannten Programme bekannt. Alle haben ihre jeweiligen Vor- und Nachteile, keines ist perfekt. Lassen Sie mich gern wissen, falls Ihnen noch ein entsprechendes Programm auffällt, das ich hier nicht genannt habe.

      Viele Grüße

      Christian Wöllecke

  2. Hallo Christian,

    ich benutze für meine wissenschaftlichen Texte „Papyrus Author“. Das Programm enthält neben den überliegen Korrekturfeatures auch eine Stilanalyse, die man je nach Textart (Roman, Sachbuch, etc.) einstellen kann.

    VG
    Martin

    1. Hallo Martin,

      vielen Dank für den Hinweis! Wenn ich es richtig verstehe, benutzt Papyrus Author bzw. Autor die Software des Duden Korrektors. Aber die Einstellung je nach Textart für die Stilanalyse klingt auf jeden Fall sehr interessant. Für die nächste Überarbeitungsrunde dieses Beitrags werde ich mir das Programm sicher anschauen.

      Viele Grüße

      Christian

  3. Ein schöner Vergleich der aktuellen Möglichkeiten in Sachen Rechtschreibkorrektur.

    1. Danke!

  4. Guten Tag,

    ich verfolge die hier dargelegten Meinungen sehr interessiert.
    Ich benötige eine Rechtschreibkorrektur-Software, die während der Eingabe des Textes prüft. Sozusagen eine mitlaufende Korrektur.
    Ist soetwas auf dem Markt zu finden.

    1. Hallo Herr Hesse,

      die von Ihnen gewünschte Funktion gibt es in Microsoft Word, zum Beispiel in der Version „Office 365“. Fortlaufend bekommen Sie auch beim „Duden Mentor“ Korrekturvorschläge angezeigt, wenn Sie Ihren Text auf der dortigen Website schreiben. Die Zeichenzahl ist allerdings auf 800 bzw. als registrierter Nutzer auf 1500 Zeichen begrenzt. Wenn Sie dort ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen, sind auch 20.000 bis 40.000 Zeichen möglich. Für Browser wie Firefox oder E-Mail-Programme wie Thunderbird gibt es außerdem Add-ons, die den Text direkt bei der Eingabe prüfen. Der Duden Korrektor ist meiner Meinung nach nur für die nachträgliche Prüfung konzipiert. Das Programm „Papyrus Autor“, das ich demnächst dahingehend testen will, bietet nach Auskunft der Website eine Autokorrekturfunktion beim Tippen eines Textes an. https://www.papyrus.de/wiki/grammatik-und-rechtschreibpruefung-in-papyrus/#Autokorrektur

      Viele Grüße

      Christian Wöllecke

  5. Hallo Christian,
    ein sehr interessanter Beitrag. Weißt Du zufällig, ob es auch eine Möglichkeit gibt, die Autokorrekturfunktion über schon fertige Texte zu „jagen“? Oder geht das nur während des Tippens?

    1. Hallo Boris,

      wenn ich dich richtig verstehe, soll das Programm eigenständig Fehler in einem schon fertigen Dokument beheben, oder? Da ich vorrangig mit dem Duden Korrektor arbeite, weiß ich, dass es dort so eine Funktion gibt. In der Autokorrektur werden eindeutige Fehler automatisch behoben. Meiner Erfahrung nach dürfte dir damit aber nur notdürftig geholfen sein. Es werden sicher, so vorhanden, noch etliche Fehler im Text verbleiben.

      Viele Grüße

      Christian

  6. Hallo Christian,
    Hast Du schon einmal den Onlinekorrektor.de ausprobiert? Ich mache nur ehrenamtliches Lektorat und habe nicht so viel Kenntnisse wie Du. Dabei hilft mir der Online-Korrektor besser als der Duden Mentor.
    Viele Grüße
    Edgar

    1. Hallo Edgar,
      danke für deinen Kommentar! Ich kannte den Onlinekorrektor nicht, aber er basiert auf LanguageTool, er spuckt also genau die gleichen Ergebnisse aus. Für meinen Beispielsatz hat mich gewundert, dass er aus „Christian un“ „Christian nun“ machen will. Leider wird auch das falsche Komma nach „Heute“ nicht erkannt. Bei „um das zu verstehen“ finde ich bei Onlinekorrektor.de die Hilfestellung schwierig. Dort heißt es: „Wollen Sie ein Komma hinter die Infinitivgruppe setzen?“ Tatsächlich ist das jedoch nicht optional, sondern verpflichtend. Bei LanguageTool ist die Erklärung besser: „Wenn es sich hier um eine Infinitivgruppe (‚zu‘ + Infinitiv) handelt, muss in der Regel ein Komma gesetzt werden“. Von daher würde ich dir empfehlen, deine Texte direkt bei https://languagetool.org/de testen zu lassen, denn das ist die technische Basis des Onlinekorrektors.
      Viele Grüße
      Christian

  7. Ich brauch Hilfe für ein Rechtschreiben Korrekturen für mein PC, wenn ich was in englisch oder Deutsch schreibe .
    Besten Dank im voraus

  8. welches Program kann ich für mein Rechtschreinen auf mein PC runterladen

    1. Standardmäßig können Sie mit Microsoft Word korrigieren. Sowohl den Duden Korrektor als auch Languagetool können Sie kaufen und dann zum Beispiel in Microsoft Word als Add-In installieren.

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